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    Home»Lifestyle»Interview mit Lukas Chlebusch: Wo Immobilien mehr als Quadratmeter sind – und Räume echte Begegnungen schaffen

    Interview mit Lukas Chlebusch: Wo Immobilien mehr als Quadratmeter sind – und Räume echte Begegnungen schaffen

    Ewa's PlaceBy Ewa's PlaceNovember 10, 2025 9:05 am
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    Fotocredit: Carsten Scholz
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    Wenn man Lukas Chlebusch begegnet, spürt man sofort: Hier steht jemand, der Dinge anpackt.
    Seine Leidenschaft für Immobilien zeigt sich nicht nur in Zahlen, Konzepten und Projekten – sondern in der Art, wie er Räume denkt. Für ihn sind Immobilien keine toten Objekte, sondern funktionierende Systeme mit wirtschaftlicher, konzeptioneller und menschlicher Dimension. Mit diesem Blick fürs Ganze – von der Substanz bis zur Nutzung – schafft Chlebusch Immobilienprojekte, die Werte steigern und neue Möglichkeiten eröffnen. Grund genug, seine Geschichte zu erzählen.

    Redaktion (EWA’S PLACE): Lukas, du bist Immobilienmakler und gleichzeitig Veranstalter. Zwei Welten, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Was verbindet die beiden Bereiche für dich?

    Lukas:
    Ich würde das etwas anders beschreiben – ich bin zwar Immobilienmakler, aber in erster Linie Immobilieninvestor. Ich vermiete Immobilien, kaufe Grundstücke, entwickle und projektiere sie weiter oder baue selbst. Mein Ziel ist es, die Ertragskraft von Immobilieninvestitionen zu steigern – wirtschaftlich, konzeptionell und strategisch. Beim Tagungswerk war das zum Beispiel so: Das Unternehmen kam auf mich zu, weil es die Fläche verkaufen wollte. Ich habe mir überlegt, wie man die Ertragskraft steigern und die Fläche attraktiver für Nutzer gestalten kann. So ist daraus ein Konzept entstanden, das wirtschaftlich funktioniert und gleichzeitig Raum für Kreativität schafft.

    Redaktion: Hattest du dieses Gespür schon immer?

    Lukas:
    Nein, das war kein angeborenes Talent. Man muss lernen, Potenziale zu erkennen. Durch meine Tätigkeit als Investmentmakler habe ich über viele Jahre hinweg zahlreiche Investoren begleitet und gesehen, wie sie den Wert von Immobilien steigern – durch Projektentwicklung, Fördermittel, alternative Nutzungskonzepte, Umnutzungen oder steuerlich clevere Strukturen. Davon habe ich viel mitgenommen. Meine Leidenschaft für Immobilien war zwar schnell da, aber sie hatte weniger mit den Gebäuden selbst zu tun – sondern mit den Menschen und Netzwerken dahinter. Immobilien sind ein echtes People-Business, und genau das fasziniert mich bis heute.

    Redaktion: Wie hast du das Projekt „Tagungswerk“ erlebt?

    Lukas:
    Das Tagungswerk liegt mir wirklich am Herzen – auch, weil ich selbst Teil davon bin. Ich freue mich darauf, künftig im Podcaststudio Geschichten zu erzählen, auf den Veranstaltungen Menschen zusammenzubringen und zu sehen, was dort entsteht. Diese Fläche ist für mich mehr als ein wirtschaftliches Projekt. Es ist ein Ort, an dem Ideen wachsen und Menschen sich begegnen. In der Entwicklung konnte ich kreativ denken – und jetzt entsteht dort Raum für andere, kreativ zu werden: in Workshops, Seminaren, im Podcaststudio oder Co-Working-Bereich. Das ist das Schöne: Das Tagungswerk bleibt in Bewegung.

    Redaktion: Du sprichst oft von „Vibes“ in Räumen. Wie meinst du das?

    Lukas:
    Jeder Raum hat seinen eigenen Vibe, seinen eigenen Spirit. Unten, wo viel mit Sichtbeton gearbeitet wurde, geht es um Dynamik und Zusammenarbeit – dort soll etwas entstehen. Der Lounge-Bereich dagegen ist warm, gemütlich und lädt zum Austausch ein. Oben, auf der Coworking-Fläche, ist das Design bewusst modern und klar – ein Ort für Fokus und Inspiration. Und das Podcast-Studio mit seiner gezielten Beleuchtung hat fast schon etwas Bühnenhaftes. Jeder Raum im Tagungswerk erzählt seine eigene Geschichte – und gemeinsam schaffen sie ein Umfeld, in dem Zukunftsideen wachsen können.

    Redaktion: Immobilien sind oft eine sehr rationale Entscheidung – Quadratmeter, Lage, Preis. Wie bringst du dabei deine persönliche Note ein?

    Lukas:
    Ich bin ehrlich gesagt nicht der Investor, der sich über Immobilien selbst verwirklichen muss. Natürlich lasse ich bei einer möblierten Wohnung oder bei bestimmten Projekten meinen Geschmack mit einfließen – aber ich entscheide nach Markt und Zielgruppe, nicht nach Gefühl. Am Ende geht es darum, Wertpotenziale zu heben. Ich analysiere, was gebraucht wird, wie die Nachfrage aussieht und wie man den wirtschaftlichen Nutzen maximiert. Ich sehe Immobilien immer als Investition mit Perspektive, nicht als Bühne für persönliche Stilfragen.

    Redaktion: Zwei Karrieren parallel zu leben klingt ziemlich intensiv. Woher nimmst du die Energie?

    Lukas:
    Ich habe auf jeden Fall eine Begeisterung für Event- und Networkflächen, Orte, an denen etwas passiert. Aber grundsätzlich treibt mich das Umsetzen an – ich mache gern Dinge, die funktionieren und gebraucht werden. In der Vergangenheit waren das zum Beispiel ein Studentenwohnheim mit 121 Einheiten oder eine energieautarke Wohnanlage mit 50 Wohnungen. Ich bin nicht derjenige, der ein Einfamilienhaus „schick macht“, um jemandem einen Traum zu verkaufen. Mich reizt es, Strukturen zu schaffen, die wirtschaftlich, nachhaltig und sinnvoll sind.

    Redaktion: Und wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?

    Lukas Chlebusch:
    Ich möchte weiter diversifizieren und meinen Bestand ausbauen – auch international. Ein Airbnb-Business im Ausland, ein zweites Tagungswerk, neue Bau- und Projektentwicklungen – das sind konkrete Ziele. Ich will am Puls der Zeit bleiben, beobachten, was Menschen brauchen, und wissen, wo Fördermöglichkeiten liegen. Mein Anspruch ist, Immobilien weiterzudenken – wirtschaftlich stark, architektonisch sinnvoll und mit einem echten Mehrwert für die Menschen, die sie nutzen.

    Redaktion: Zum Schluss: Welchen Tipp gibst du jungen Leuten, die in deine Fußstapfen treten wollen?

    Lukas:
    Schau immer genau hin. Immobilien sind mehr als Mauern – sie haben Charakter. Wer Potenziale erkennt, bereit ist zu lernen und mit Leidenschaft arbeitet, kann viel bewegen. Man muss kein riesiges Kapital haben, aber ein Gespür für Menschen, Märkte und Möglichkeiten. Dann entstehen Projekte, die nicht nur Rendite bringen, sondern Lebensräume schaffen.

    Redaktion (EWA’S PLACE): Danke, Lukas, für deine Zeit und die spannenden Einblicke – und dafür, dass du uns gezeigt hast, wie du Immobilien mit Leben füllst.

    Lukas: Ich danke euch – für das Gespräch, die Zusammenarbeit und die Möglichkeit, meine Geschichte zu erzählen. Am Ende geht’s immer darum, gemeinsam etwas zu schaffen, das bleibt.

    https://chlebusch-immobilien.de/

    Fotocredit: Carsten Scholz

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