Der Kindernothilfe-Medienpreis wird seit einem Vierteljahrhundert von der Kindernothilfe verliehen, um Journalistinnen und Journalisten zu ehren, die sich in herausragender Weise mit dem Thema Kinderrechte und Kinderrechtsverletzungen auseinandergesetzt haben. Seit 2012 wird auch der “Preis der Kinderjury” vergeben, der von einer Kinderjury verliehen wird, um diejenigen Journalisten zu würdigen, die auf professionelle Weise Kinder ansprechen.
Die Gewinner des Kindernothilfe-Medienpreises sind Alexandra Rojkov sowie Bernd Hauser mit Sascha Montag. Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Preisverleihung wurde auch die Journalistin Isabel Schayani für ihre herausragende Auslandsberichterstattung über Kinderrechtsverletzungen geehrt. Die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Svenja Schulze, betonte die Wichtigkeit der Stärkung von Kinderrechten und lobte die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten als einen wichtigen Beitrag dazu.
Alexandra Rojkov wurde mit dem „Story on Stage“-Preis ausgezeichnet, insbesondere für ihre Reportage „Wie Kolja seine Familie verlor, aber nicht seine Hoffnung“, die das Schicksal eines ukrainischen Jungen nach einem Bombenangriff auf Mariupol beleuchtet. Kolja verlor dabei seine Familie und bleibt allein in den Trümmern zurück. Weitere Platzierungen gingen an Gereon Wetzel für den Film „Sommerfahrt – Zeit heilt keine Wunden“ (WDR) und Gesche Piening für den Hörfunkbeitrag „Tod – was soll das?“ (DLF-Kultur/BR).
Zusätzlich zu den regulären Preisen wurde anlässlich des Jubiläums erstmals ein Sonderpreis für herausragende Auslandsberichterstattung verliehen, der an Journalistin Isabel Schayani (WDR) ging. Ihre Berichterstattung konzentrierte sich vor allem auf die Situation geflüchteter Kinder in Griechenland und der Ukraine.










